Hauptfunktionen der
interaktiven Plattform
Inventaria setzt einen neuen Fokus auf historische Burgeninventare, indem es sie nicht nur als Quellen für Kunstobjekte, sondern auch als Dokumente komplexer sozialer Praktiken betrachtet. Die Inventare, die Raum für Raum erstellt wurden, bieten so Einblicke in die historische Struktur der Burgen und ihre Nutzung sowie in die Abläufe bei der Inventarisierung. Um die Beziehungen zwischen Menschen, Dingen und Räumen zu visualisieren, nutzen wir ontologische Datenmodellierung in Form des umfangreichen Inventaria Knowledge Graphen (basierend auf etablierten Ontologien und Webstandards wie CIDOC CRM und SKOS; und Forschungsinfrastrukturen wie Art & Architecture Thesaurus (Getty Research Institute). Dies ermöglicht es Ihnen als Nutzer:in, in den Inventaren effektiv zu suchen, zu vergleichen und zu forschen.
Effiziente Suche
Unabhängig von der historischen Schreibweise können Nutzer:innen spezifische Objekte, wie z.B. Truhen, in allen Burgen finden.
Neue Forschungsperspektiven
Untersuchen Sie, wie bestimmte Objekte mit dem Alltagsleben auf Burgen verknüpft sind, oder erforschen Sie das Leben von Frauen in Burgen durch die Analyse der inventarisierten Objekte.
Beschreibendes Glossar
Fachspezifische oder heute unbekannte Objekte können mithilfe des Glossars verständlich gemacht und dekodiert werden.
Digitaler Streifzug
Machen Sie einen virtuellen Streifzug durch ausgewählte Burgen. Erkunden Sie die Räume die Konstellationen der darin vorhandenen Objekte mit virtuellen mittelalterlichen Augen.
Geografische Visualisierung
Burgen und Orte in den Inventaren werden mit Koordinaten versehen und auf interaktiven Karten dargestellt.
Historische Sprachentwicklung
Mithilfe semantischer Datensätze können alte oder abgegangene Wörter und Objektbezeichnungen erschlossen werden